Perlen

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Perlen, wunderbar und geheimnisvoll schimmernde Gebilde. Sie begeistern die Menschen seit über 7 000 Jahren, denn so alt sind die ältesten Funde der Archäologen. Schon damals gab es Perlentaucher, die nicht selten ihr Leben einsetzen mussten, um in den Tiefen der Meere nach diesen Kostbarkeiten zu Tauchen. Doch neben den verschiedensten Meerwasser Perlen, die heute auch gezüchtet werden, gibt es Süßwasserperlen, die aus Flüssen der nördlichen Hemisphäre stammen. Diese wachsen nur in extrem sauberen Gewässern und brauchen sehr lange ? eine Perle mit 2 cm Durchmesser braucht ca. 250 Jahre! Aus den tiefen der Meere stammen die beliebten Haiti-Perlen in kräftigen Farben, dort wachsen auch die Akoya-Perlen und die kleinen Keishi-Perlen, die auch gerne zum Besticken der Kleidung genommen werden. Schon in der Barockzeit waren bizzare Perlenformen beliebt, ihr unkontrolliertes Wachstum brachte herrliche Formen zutage. Die im Süßwasser wachsende Biwa-Perle, benannt nach dem größten See Japans, hat eine sehr hohe Qualität und begeistert ebenfalls durch ihre barocken Formen. Die Perlen werden zu den verschiedensten Schmuckformen verarbeitet; zu den beliebtesten gehören wohl Perlenkette n und Perlenohrringe. Aber auch unter den Fingerringen finden sich wunderschön entworfene Stücke, insbesondere aus der Biedermeierzeit; besetzt mit kleinsten Flußperlchen und kugelrunden persischen Türkisen. Auch der Jugendstil liebt die freien Formen der Barockperlen. Die Natur regte dabei die Fantasie der Künstler und ließ wohl die großartigsten Schmuckstücke der Geschichte entstehen. Worin besteht dieser Zauber? Bereits im gesamten Altertum wurden Perlen sehr hoch geschätzt. Ihre Symbolik ist vielfältig, jedoch stets mit höchster Ehrenbietung verbunden; sie galten nicht selten als Symbol der Jungfräulichkeit, Weisheit oder Würde. Vielleicht liegt es an dem Farbenzusammenspiel zwischen einer Perle und unserer Haut? Eine Perlenkette erzeugt darauf ein geheimnisvolles Leuchten, die Wärme unseres Körpers scheint das innere Schimmern der Perlen zu verstärken. Sie mögen es deshalb auch nicht, ihr Dasein ohne Licht in düsteren Schatullen zu verbringen. Sie erwachen auf unserer Haut und mit ihnen erwachen auch die Trägerinnen ? zur innerer Schönheit und Erhabenheit! Tragen Sie ihre Perlen oft!